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Weltweit gilt der Preis als eine der bedeutendsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Musik. Seit 1994 ist Aachen ständiger Ort der inzwischen jährlichen Preisvergabe. Seine Verleihung erfolgt im Krönungssaal des Aachener Rathauses und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Karolingischen Dom, dem ersten deutschen Baudenkmal auf der von der UNESCO erstellten Liste der Weltkulturgüter. Mit dem Preis können solche Persönlichkeiten und Institutionen ausgezeichnet werden, deren Aktivitäten zu einer Bereicherung und Weiterentwicklung der Musik beigetragen haben, die aber gleichzeitig auch dem Frieden, der Verständigung zwischen den Völkern, der internationalen Zusammenarbeit und anderen Zielen dienten und dienen, wie sie die Charta der Vereinten Nationen und die Verfassung der UNESCO proklamiert.
"Wir wollen "Frauen, Männer oder Gruppen würdigen, die von 'unten her' dazu beigetragen haben, der Verständigung der Menschen und Völker untereinander zu dienen. Wir wollen sie ehren, unabhängig von ideologischen, religiösen oder parteipolitischen Kriterien ..., wenn sie Frieden gestiftet haben durch Gerechtigkeitssinn, Menschlichkeit ... durch Gewaltlosigkeit, Zivilcourage, Tatkraft, Sachlichkeit und Herz", heißt es in der Gründungserklärung des Preises von 1988. Die Verleihung findet alljährlich am 1. September statt, dem Antikriegstag der Gewerkschaften. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus in Deutschland. Der Preis wird getragen von mehr als 300 Einzelpersönlichkeiten und über 50 verschiedenen kirchlichen, politischen, gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Gruppierungen, lokal, regional wie bundesweit.