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      Die Geschichte des Kaffees   Bitte ordnen Sie den Textabschnitten die passenden Überschriften zu. Eine bleibt übrig. Wenn Sie noch mehr über den Kaffee wissen wollen, besuchen Sie das Johann Jacobs Museum online.  
         
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  Geschichte und Erfolgszug des Kaffees  
Abschnitt
   
A
 
Das Wort "Kaffee" ist von dem arabischen Wort qahwa, was Kraft bedeutet, abgeleitet. Daraus hat sich das türkische Wort kahve und schließlich unser Wort "Kaffee" entwickelt. Nach einer Legende soll ein junger Araber beim Ziegenhüten die Wirkung von Kaffee entdeckt haben: Seine Ziegen sprangen übermütig umher, nachdem sie Beeren und Blätter eines Strauches gefressen hatten. Das machte ihn neugierig; er aß auch von den Früchten des Strauchs und stellte fest, dass sie belebend wirkten. Das sprach sich herum, und der "Kaffee" wurde geboren.  
B
 
Bevor aber die arabischen Gelehrten ihn in ihren Schriften nannten, wurde er seit dem 14. Jahrhundert in den terrassenförmigen Gärten Jemens angebaut. Vor allem die Mekkapilger verbreiteten den Kaffeegenuss in der ganzen muslimischen Welt, denn sie wurden in der heiligen Stadt mit dem Kaffee vertraut. Ins christliche Europa gelangte der Kaffee erst im 17. Jahrhundert, und dort zunächst nach Venedig, dann auch nach Frankreich, an den Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV.  
C
 
Paris wies schon Ende des 17. Jahrhunderts etwa 250 Kaffeehäuser auf, 1715 waren es 600 und 1782 gegen 1800. In Deutschland wurde das erste Kaffeehaus 1677 in Hamburg eröffnet, dem folgte dann Bremen. Diese beiden Städte entwickelten sich zu den deutschen Kaffeezentren und sind es auch heute noch.  
D
 
Zunächst bauten Türken und Araber Kaffee an. Dann kamen die Niederländer in den Besitz der Pflanze. In Amsterdam zogen sie Kaffeepflanzen auf, um Kaffee in den Kolonien anzubauen. Später taten das auch die Franzosen, die Spanier und die Portugiesen. Ein portugiesischer Diplomat brachte schließlich 1727 die Kaffeepflanze nach Brasilien. Schon 1750 wurde der Kaffeeanbau dort intensiv betrieben, bis heute ist Brasilien das wichtigste Kaffeeland. Die Engländer, die im 18. Jahrhundert zu den größten Kaffeeverbrauchern Europas zählten, brachten dann den Kaffee nach Jamaika; und die Spanier führten ihn auf den Philippinen, in Cuba, Guatemala, Puerto Rico, Venezuela und am Ende des 18. Jahrhunderts in Mexiko und Kolumbien ein.  
E
 
Mittlerweile ist der Kaffee zu einem der wichtigsten Welthandelsprodukte geworden: Nach Erdöl ist er der wichtigste Exportrohstoff. Weltweit werden jährlich 6 Milliarden Kilogramm Kaffee geerntet. In den 76 Ländern, in denen Kaffee angebaut wird, leben über 100 Millionen Menschen von Produktion, Verarbeitung und Vertrieb dieses landwirtschaftlichen Rohproduktes.  
 
     
 

 

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